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EKD-Ratsvorsitzender äußert sich vor der Landessynode der rheinischen Kirche ablehnend zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zum § 217 StGB „Förderung der Selbsttötung“

ÖSTRINGEN. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Nikolaus Schneider lehnte am Montag bei der Landessynode der Kirche im Rheinland den Gesetzentwurf der Bundesregierung zum § 217 StGB „Förderung der Selbsttötung“ ab.
Thomas Schührer, Initiator der bundesweiten Initiative „Solidarität statt Selbsttötung“ begrüßt die ablehnende Haltung des Ratsvorsitzenden: „Präses Schneider reicht es nicht aus, dass nur die kommerzielle Sterbehilfe unter Strafe gestellt werden soll, sondern er fordert, dass auch die organisierte Beihilfe verboten werden müsse. Mit dieser Aussage schließt sich Schneider den kritischen Stimmen aus der Ärzteschaft, Hospizbewegung, katholischer Kirche und den Experten für Suizidprävention an. Diese befürchten, dass durch den Gesetzentwurf künftig bundesweit von den einschlägigen Sterbehelfervereinen Beratungsstellen für Suizidwillige entstehen werden. Ebenso würde der Gesetzentwurf einen Dammbruch beim Berufsethos der Ärzte bewirken, indem er den ärztlich oder z.B. durch Pflegekräfte assistierten Suizid straffrei erlauben würde.“
Mittlerweile hat Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) offensichtlich erkannt, dass ihr Gesetzentwurf, der die Sterbehilfe in Deutschland weitestgehend liberalisieren würde, auf stark wachsende Kritik stößt. Dies bestätigt die kritische Stellungnahme des EKD-Präses vom Montag, der jetzt auch seinerseits ein klares zusätzliches Verbot der organisierten Sterbehilfe fordert.

Link zur EPD-Meldung

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Faktenkarten

Ausgestellt am 9. Januar 2013, von in Informationen.

Für die einfache und schnelle Argumentation stellen wir hier (und dauerhaft auf der Serviceseite) Faktenkarten des BVL zum Download zur Verfügung:

 

Faktenkarte 1

Faktenkarte 2

Faktenkarte 3

Faktenkarte 4

Faktenkarte 5

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Kundgebung beim Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart

Ausgestellt am 9. Januar 2013, von in Aktionen, Downloads, Presse.
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Bericht in Idea Spektrum

Ausgestellt am 9. Januar 2013, von in Presse, Pressespiegel.

Erfolg für Lebensrechtler: Mehr Diskussion

Artikel in Idea Spektrum 1/2 2013

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Erzbischof Zollitsch zu aktiver Sterbehilfe

Ausgestellt am 9. Januar 2013, von in Informationen.

Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch lehnt aktive Sterbehilfe als Tötung von Menschen ab. Sie sei menschenunwürdig und nicht mit dem christlichen Verständnis vom Menschen vereinbar, sagte Zollitsch am Dienstag beim Neujahrsempfang der Erzdiözese in Freiburg. [weiterlesen]

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EKD-Ratsvorsitzender für Verbot organisierter Sterbehilfe

Ausgestellt am 9. Januar 2013, von in Informationen.

Bad Neuenahr (epd). Der Gesetzentwurf zur Sterbehilfe geht dem rheinischen Präses und Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, nicht weit genug. Zwar begrüße er die Absicht, kommerzielle Hilfe zur Selbsttötung unter Strafe zu stellen, sagte der Theologe am Montag vor der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuenahr. Er sehe aber auch organisierte Sterbehilfe kritisch, die nach dem Gesetzentwurf aus dem Bundesjustizministerium nicht verboten ist.

«Die existenziell schwierigen Fragen bei der Sterbebegleitung gehören für mich in den geschützten Raum der Familien, der engen Freundschaft oder des umfassenden Vertrauens zwischen Sterbenden und den Menschen, die sie betreuen», sagte Schneider. Diese Fragen dürften nicht «anonymisiert werden, indem Organisationen – wenn auch ohne Geschäftsinteresse – sich darum sorgen».

Der Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sieht vor, die gewerbsmäßige Beihilfe zur Selbsttötung künftig mit bis zu drei Jahren Gefängnis oder Geldstrafe zu ahnden – wenn also mit Beihilfe zum Suizid Geld verdient wird. Hilfestellungen beim Suizid durch Angehörige oder Freunde sollen straffrei bleiben. Auch organisierte Beihilfe, etwa durch gemeinnützige Vereine, würde danach nicht grundsätzlich verboten.

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FDP – Dreikönigstreffen Stuttgart

Ausgestellt am 8. Januar 2013, von in Downloads.
Lautstarker Hinweis auf unsere Aktion

Lautstarker Hinweis auf unsere Aktion

Die Mogelpackung in XXL

Die Mogelpackung in XXL

Die "Mogelpackung" für die Delegierten

Die „Mogelpackung“ für die Delegierten

Infostand vor dem Eingang

Infostand vor dem Eingang

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CDU Parteitag – Hannover

Ausgestellt am 8. Januar 2013, von in Downloads.
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Mogelpackung

Ausgestellt am 8. Januar 2013, von in Downloads.
Mogelpackung

Mogelpackung

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